Babysitter
04.08.09 (Babysitter)
Kann ich mein Kind einem Babysitter überlassen?
Viele junge Eltern kennen das Problem: Endlich ist der heiß ersehnte Nachwuchs da und bereitet viel Freude. Aber so schön das Familienleben auch ist, ab und zu sehnt man sich nach einer Auszeit und möchte mal wieder etwas unternehmen. Also muss ein Babysitter her, auch wenn die Eltern gerade zu Beginn häufig ein schlechtes Gewissen dabei haben.
Selbstverständlich sind hin und wieder auch die stolzen Großeltern oder andere Verwandte gern dazu bereit, auf das Kind aufzupassen, sofern sie in der Nähe leben.
Aber das geht eben nicht immer, und dann braucht man doch einen richtigen Babysitter.
Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Babysitters achten?
Eine Frage, die sich häufig stellt, ist, welches Alter der Babysitter haben sollte. Kann ich mein Kind bedenkenlos der Schülerin aus der Nachbarschaft überlassen, die sich mit dem Babysitting ein paar Euro zu ihrem Taschengeld hinzu verdienen möchte? Oder sollte ich lieber einen professionellen Babysitter beauftragen?
Sicherlich kommt es dabei auch auf das Alter des Kindes an und darauf, ob ihr Kind im Allgemeinen eher ruhig durch schläft oder auf Ihre Abwesenheit oder Fremde mit Unruhe oder Angst reagiert. Im zweiten Fall ist auf jeden Fall ein Babysitter mit Erfahrung gefragt – eine Frau, die bereits selbst Mutter ist. Auch gegen die Schülerin ist nicht unbedingt etwas einzuwenden, sofern sie schon genügend Erfahrung in der Betreuung ihrer kleinen Geschwister sammeln konnte und schwierigen Situationen gewachsen ist.
Wichtig ist vor allem, nicht zu kurzfristig nach einem geeigneten Babysitter zu suchen. Denn dann bleibt genügend Zeit, den potenziellen Babysitter zu einem Gespräch oder sogar einem Testlauf unter Aufsicht einzuladen. So können Sie gleich sehen, Sie Ihr Kind in seiner Obhut sicher aufgehoben wissen und die Chemie stimmt – auch und vor allem zwischen Kind und Babysitter.
Um dem Babysitter das Leben zu erleichtern, können Sie ihm gleich alles Notwendige zeigen. Wo befinden sich Windeln und Babynahrung, wo das Telefon?
Und wenn dann tatsächlich der erste Einsatz des Babysitters bevorsteht, vergessen Sie nicht, einen Zettel gut sichtbar zu hinterlassen: Mit Ihrer Handynummer und vielleicht weiteren wichtigen Informationen.